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Jahresarbeitsentgeltgrenze 2014 (JAEG)

Die Jahresarbeitsemtgeltgrenze, kurz JAEG genannt, die weitläufig auch als Versicherungspflichtgrenze bezeichnet wird, wird jedes Jahr neu ermittelt. Sie ist für Arbeitnehmer ausschlaggebend dafür, ob ein Wechsel in die private Krankenversicherung möglich ist.

Jahresarbeitsentgeltgrenze 2014 gestiegen

Auch für das Jahr 2014 ist die JAEG, die nicht mit der Beitragsbemessungsgrenze verwechselt werden darf, angestiegen und beträgt jetzt für die Kranken- und Pflegeversicherung

53.550 Euro / Jahr.

Diese Höhe gilt für ganz Deutschland (Ost und West). Verdient ein Arbeitnehmer oberhalb dieser Einkommensgrenze, darf er in die private Krankenversicherung wechseln.

 

 

Jahresarbeitsentgeltgrenze 2014: Welche Einkommensbestandteile werden berücksichtigt?

Welche Einkommensbestandteile für das Erreichen der JAEG Berücksichtigung finden, wissen viele Arbeitnehmer nicht genau. Oft wird fälschlicherweise angenommen, dass alle Einkünfte – auch Zins- und Mieteinnahmen – dazugehören. Dem ist aber nicht so.

In die Berechnung des Arbeitseinkommens im Bezug auf die Jahresarbeitentgeltgrenze fließen im Wesentlichen ein:

  • das regelmäßige Arbeitsentgelt
  • Verrmögenswirksame Leistungen des Arbeitgebers
  • Sonderzahlungen in Form von Weihnachts- oder Urlaubsgeld
  • pauschale Überstundenvergütungen und Zulagen vom Arbeitgeber

Verschiedene andere Leistungen des Arbeitgebers fließen jedoch nicht ein, zum Beispiel:

  • Beiträge zu Direktversicherungen
  • Zuschläge, die bedingt durch den Familienstand gewährt werden
  • Zahlungen als Fahrtkostenersatz
  • Bezahlung für geleistete Überstunden

 

Jahresarbeitsentgeltgrenze – Beitragsbemessungsgrenze

Die Beitragsbemessungsgrenze hingegen ist die Einkommensgrenze, bis zu deren Höhe maximal Sozialversicherungsbeiträge vom Einkommen abgezogen werden. Sie beträgt für die Kranken- und Pflegeversicherung im Jahr 2014  48.600 Euro / Jahr.

 

Unser Tipp:

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PKV Einkommensgrenze 2014

PKV-Einkommensgrenze 2014 für die private Krankenversicherung steigt an!

Arbeitnehmer, die ab 2014 in die private Krankenversicherung wechseln wollen, müssen wieder einmal ein höheres Bruttoeinkommen nachweisen als im jahr 2013. Nach neuesten Meldungen soll die sogenannte Versicherungspflichtgrenze im Jahr 2014 auf ein Jahresbruttoeinkommen von 53.550 Euro ansteigen. Das entspricht einer Erhöhung von 1.350 Euro im Vergleich zur aktuellen Einkommensgrenze (52.200 Euro). Erzielt ein Arbeitnehmer innerhalb eines Jahres dieses Einkommen, hat er die Möglichkeit aus der GKV auszutreten und in die PKV zu wechseln.

Einkommensgrenze steigt kontinuierlich an.

Die Jahresarbeitsentgeltgrenze für die PKV steigt jedes Jahr kontinuierlich an. Lediglich im Jahr 2011 gab es eine leichte Absenkung. Seit dem Jahr 2000 stieg Einkommensgrenze insgesamt um ca. 13.000 Euro an. Wer mit seinem Einkommen unter der Versicherungspflichtgrenze liegt, muss leider in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben. Die in der Regel deutlich besseren Leistungen der PKV gepaart mit Beitragsvorteilen bis zu 2.000 Euro und mehr pro Jahr bleiben Arbeitnehmern mit einem geringeren Bruttoeinkommen somit verwehrt. Sie haben jedoch die Möglichkeit, sich privat zusatzzuversichern. Wer jedoch eigentlich gerne bei Überschreiten der Einkommensgrenze gänzlich in die PKV wechseln möchte, aber dennoch mit einer Zusatzversicherung liebäugelt, der sollte vorab prüfen, welche Gesellschaft in der Vollversicherung später für ihn am geeignetsten wäre. Oft haben genau diese Gesellschaften auch passende Zusatztarife. So kann man mit dem Abschluss einer Zusatzversicherung ggf. schon einmal den Kundenservice der künftigen Krankenversicherung in spe prüfen.

PKV: Bessere Leistungen

Die PKV bietet im Gegensatz zur GKV in der Regel wesentlich bessere Gesundheitsleistungen. So haben PKV-Versicherte je nach Tarif im Krankenhaus Anspruch auf eine Chefarztbehandlung und ein 1-Bett-Zimmer. Die Kostenerstattung für Sehhilfen, Zahnersatz und alternative Heilmethoden sind ebenfalls meistens deutlich besser. Privatversicherte können ihren Gesundheitsschutz im Gegensatz zum Kassenpatienten sehr individuell zusammenstellen.

 

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